Nürnberger Immobilien Börse
TIPP Verstopfte Rohre vermeiden

Was im Alltag wirklich etwas bringt

veröffentlicht am: 06.11.2026

Wer in Berlin täglich Rohre reinigt, wie die Techniker von Belimrohr24, sieht ständig dieselben Fehler. Fast nie ist es Pech, meistens sind es kleine Gewohnheiten, die sich über Monate aufaddieren. Die gute Nachricht: Mit wenig Aufwand lässt sich das meiste vermeiden.

 

Fett nicht in den Abfluss

Kochfett ist flüssig, solange es heiß ist. Im Rohr kühlt es ab, wird fest und klebt an der Wand. Mit jedem Spülgang kommt eine Schicht dazu, Speisereste und Spülmittel bleiben daran hängen, und irgendwann ist von der Leitung nur noch ein enger Spalt übrig. Fett gehört nach dem Abkühlen in ein altes Glas und dann in den Restmüll. Pfannen vorher kurz mit Küchenpapier auswischen, das reicht schon.

 

Die Toilette ist kein Mülleimer

Feuchttücher sind der Dauerbrenner. Auch wenn „spülbar“ auf der Packung steht, lösen sie sich nicht wie Toilettenpapier auf. Dasselbe gilt für Wattepads, Wattestäbchen und Hygieneartikel. In alten Leitungen mit wenig Gefälle bleibt so etwas schnell hängen und sammelt andere Dinge ein.

 

Haare abfangen, bevor sie im Siphon landen

Im Bad sind Haare Ursache Nummer eins. Ein einfaches Sieb im Abfluss fängt den größten Teil ab. Sie müssen es nur gelegentlich leeren, und das ist ekelhaft, aber billiger als jeder Einsatz.

 

Den Siphon ab und zu anschauen

Alle paar Monate abschrauben und ausspülen dauert fünf Minuten. Wer das macht, hat deutlich seltener Gerüche und träge Abflüsse.

 

Selten genutzte Abflüsse nicht vergessen

Im Gästebad, im Keller oder in der Waschküche verdunstet das Wasser im Siphon irgendwann. Dann zieht Kanalgeruch in den Raum, und viele suchen die Ursache an der falschen Stelle. Einmal im Monat kurz Wasser laufen lassen, mehr braucht es nicht.

 

Ein Blick auf den Altbau

In Berlin stehen viele Häuser, deren Leitungen Jahrzehnte alt sind. Gusseisen setzt von innen Rost und Kalk an, bei Steinzeug rutschen mit den Jahren Verbindungen. Man sieht davon nichts, bis es auf einmal nicht mehr läuft. Wer in einem älteren Haus wohnt oder eines kaufen will, kann die Leitungen mit einer Kamera prüfen lassen. Das ist günstiger als der Wasserschaden danach.

 

Und wenn es doch passiert?

Dann zuerst die Saugglocke und der Siphon. Läuft es danach immer noch schlecht, sind mehrere Abflüsse gleichzeitig betroffen, oder kommt das Problem immer wieder, holen Sie jemanden, der die Ursache findet. Wer nur den Pfropfen durchstößt, hat in ein paar Wochen denselben Ärger wieder.


Bildquelle(n): Titelbild: zinkevych / magnific.com