10.11.2017

Garten und Terrasse – den Außenbereich aufwerten

Wenn im Frühjahr der Boden wieder zu tauen beginnt und sich der Schnee wieder verflüssigt, dann sind die Hobbygärtner und solche, die es mal werden wollen, bereit. Bereit für Veränderungen, bereit für Neues. Neue Vorsätze, neue Pläne – mit dem Beginn der Blütezeit sind viele Gärtner voller Elan und suchen nach neuen Herausforderungen.  Neben den saisonbedingten Arbeiten, die in einem Garten immer wieder anfallen, stellt sich nun auch die Frage nach Veränderung. Denn: In einem Garten herrscht nie Stillstand und daher ist es nicht verwunderlich, dass Gärtner jedes Jahr aufs Neue, wenn die Knospen der Sträucher und Blumen wieder zu blühen beginnen, nach neuen Herausforderungen für das kommende „Gartenjahr“ suchen. Natürlich könnte im Garten alles beim Alten belassen werden – aber ist das nicht auf Dauer ein wenig langweilig und trist?! Gerade, wo doch immer mehr auf neue Innovationen gesetzt wird und ständig neue Ideen von Designern und Herstellern aus dem Boden schießen. Oft sind nur ein paar einfache Handgriffe erforderlich, die den Garten in „neuem Glanz“ erstrahlen lassen und ihn somit gleichzeitig optisch aufwerten können. So lässt sich Stück für Stück noch ein bisschen mehr aus dem Garten oder Außenbereich herausholen.

Gartengeräte überprüfen und austauschen

Zum optischen guten Gesamteindruck und somit auch einer entsprechenden Aufwertung des Außenbereichs, gehört die Pflege und Wartung der vorhandenen Elektrogeräte. Zur Pflege und Instandhaltung des Vorgartens und des Gartens zählen diese Geräte ebenso dazu, wie Pflanzen und Blumen, die in ihnen gepflanzt wurden. Ohne Heckenschere keine geschnittene Hecke, ohne Rasenmäher kein gepflegter Rasen. Aber nicht nur auf die Pflege sollte bei diesen elektronischen Geräten, wie Heckenschere, Kettensäge und Rasenmäher Wert gelegt werden. Auch der Aspekt der Wartung sollte an vorderster Stelle stehen um eine lange Nutzung zu ermöglichen. Dazu sollten regelmäßig die Verschleißteile überprüft und beizeiten erneuert werden. Bei älteren Rasenmähern empfiehlt sich eventuell eine Neuanschaffung. Hier sollte auf Energiebilanz und Langlebigkeit geschaut werden. Die neueste Technologie der Akku-Rasenmäher produziert, aufgrund des fehlenden Benzin- und Ölverbrauchs, keine Abgase oder störenden Gerüche mehr. Gerade für ältere Menschen und Heranwachsende ist dieses Gerät wegen des geringen Gewichts empfehlenswert.

Bei Wartung und Reinigung sollte also immer ein Auge auf die Verschleißteile geworfen werden. Eine regelmäßige Reinigung und Wartung sollten aber eine lange Lebensdauer eines elektronischen Gerätes garantieren können.

Gestaltungsideen, aber woher?

Eine eigene „Wohlfühloase“ im Garten zu schaffen ist leichter umzusetzen als gedacht. Dennoch müssen dafür erst einmal Ideen geschöpft werden und die nötige Inspiration gefunden werden. Wo ginge das besser, als im Baumarkt und auch im Internet.

Im Baumarkt findet sich ein ganz klarer Vorteil gegenüber dem Internet. Der Tast- und Sehsinn dürfen und können mehr genutzt werden. Durch das Anfassen und Anschauen der verschiedenen Materialien ist der Baumarkt für die Materialauswahl bestens geeignet. Auch die einzelnen Farben können unverfälscht betrachtet und miteinander verglichen werden. Mittlerweile liefern mehrere Baumärkte das gekaufte Material auf Wunsch auch bis an die Haustür, das ist allerdings oft mit längeren Wartezeiten und höheren Kosten verbunden. Schließlich kann im Baumarkt nur der vorgegebene Preis als Verhandlungsbasis dienen und Preisnachlässe bei höheren Stückzahlen sind eher unwahrscheinlich.

Im Internet hingegen finden sich unzählige Webseiten mit Gestaltungsideen und -möglichkeiten für Haus und Garten. Hier findet man zahlreiche Hersteller und Anbieter in Preisvergleichen und deren Portalen wider. Das spart oft Zeit und ein direkter Vergleich von Preis und Leistung wird so möglich gemacht. Auch die Versand- und Logistikgebühren sind hier meist günstiger, als im Baumarkt des Vertrauens.


Mit gemütlichen Möbeln und einer ansprechenden Bepflanzung wird der Garten zur Wohlfühloase
Quelle: https://pixabay.com/de/liege-freizeit-terrasse-entspannung-883094/

Planen und Organisieren

Bevor sich der Herausforderung angenommen werden kann, sollten einige Aspekte bedacht werden.  Planung ist auch hier das „A und O“. Wer einen guten Plan hat, dem misslingt das Vorhaben in den seltensten Fällen. Bei einer Terrassenplanung beispielsweise kommt es auf Genauigkeit, Geschick und Geduld an. Wer eine neue Terrasse anlegen möchte, sollte folgende wichtige Punkte bei der Vorbereitung unbedingt beachten, um anschließend keine „bösen“ Überraschungen erleben zu müssen:
  • Geeigneten Standort finden 

Viele halten es nicht für nötig oder übersehen es einfach. Obwohl das einen wichtigen Aspekt bei der Planung darstellt: der Standort. Genauso wichtig, wie das richtige Messen und Ausrichten durch eine Wasserwaage, ist der Standort der zukünftigen Terrasse. Wer nämlich nicht den halben Tag im Schatten auf den „neuen“ Gartenmöbeln sitzen möchte, sollte den Aspekt der Himmelsrichtungen und den Stand der Sonne zu bestimmten Tageszeiten nicht außer Acht lassen!
  • Vermessen und berechnen

Der Bereich der neuen Terrasse muss ordentlich und genauestens vermessen und abgesteckt werden. Dabei sollten umliegende Bäume, Büsche und Sträucher, die im Frühjahr noch nicht in ihrer Blüte stehen, in die Vermessung und Berechnung der geplanten Fläche mit einbezogen werden. Sonst kann es später zu ungeahnten Platzproblemen für Grill, Gartenmöbel und Co. kommen
  • Material und Werkzeug

Nach dem Ausmessen folgt das Aufstellen einer Material- und Werkzeugliste. Dabei sollten neben einer Auflistung der benötigten Werkzeuge, auch die Materialien stärker ins Auge gefasst werden. Überlegungen sollten dahin gehend unternommen werden, welches Material zum Bau der Terrasse verwendet werden soll. Welcher Bodenbelag soll verwendet werden -  Kies oder Holz, Pflastersteine oder Platten? Der Kreativität sind in diesem Fall kaum Grenzen gesetzt und daher empfiehlt es sich, vor Beantwortung der folgenden Fragen, ein „Grundmaterial“ auszuwählen:

1. Welches Material wird benötigt?
2. Sind alle Materialien und Gerätschaften zur Durchführung der geplanten Arbeiten vorhanden?
3. Wo können fehlende Geräte und Werkzeuge (günstig) geliehen werden?
4. Welche Materialien müssen gekauft werden und wo?
5. Kann das Material geliefert werden?
6. Was wird zusätzlich benötigt (Schrauben, Nägel, Unkrautvlies usw.)
  • Skizzen anfertigen

Nichts kann sich als hilfreicher darstellen, um erfolgreich bei der Umsetzung und Durchführung eines Projekts zu sein, als eine Skizze. So kann eine Übersicht für Gärtner (und Helfer) geschaffen werden und komplizierte „Sachverhalte“ einfach überblickt und auch erklärt werden.

Mit dieser Liste und unter Beachtung einzelner einfacher „Punkte“, steht der erfolgreichen Umsetzung eines geplanten Projekts nicht mehr im Wege und eine eigene Garten-Oase kann mit ein wenig Mühe und Fingerspitzengefühl geschaffen werden.