11.10.2017

Home & Office: Flexibilität im Job in den eigenen vier Wänden

Der Begriff „Homeoffice“ ist derzeit zweifelsfrei mit einem gewissen Hype verbunden, sodass immer mehr Menschen sich für die Arbeit am eigenen Schreibtisch interessieren. Was in den Ohren vieler zunächst nach der Erfüllung eines Wunschtraums klingen mag, ist in der Praxis jedoch meistens schwieriger als gedacht. Was es beim Homeoffice zu beachten gibt und welche Vor- bzw. Nachteile mit der Heimarbeit einhergehen, verrät dieser Artikel.

Was macht das Thema Homeoffice für Arbeitnehmer und Unternehmen so interessant?


Ob Arbeiten in legerer Kleidung, das Wegfallen des Pendelns oder die Möglichkeit sich die Arbeitszeiten selbst einteilen zu können: Es gibt zahlreiche Gründe dafür, warum Arbeitnehmer aktuell mit der Heimarbeit liebäugeln. Insbesondere die große Flexibilität sowie die Unabhängigkeit von nervenden Kollegen und Chefs sind in diesem Zusammenhang starke Argumente für das Homeoffice. Auf der anderen Seite trifft der Wunsch nach Heimarbeit auch bei vielen Unternehmen durchaus auf Wohlwollen. Denn weniger Mitarbeiter im Firmenkomplex gehen in der Regel auch mit reduzierten Betriebskosten einher. Hinzu kommt, dass die Produktivität bei Arbeitnehmern im Homeoffice häufig sehr hoch ausfällt. Auf dem Papier stellt die Heimarbeit also eine sprichwörtliche Win-Win-Situation dar, von der im Endeffekt beide Seiten profitieren. In der Praxis zeigt sich jedoch schnell, dass die Heimarbeit nicht immer ausschließlich nur durch positive Merkmale gekennzeichnet ist.

Welche Nachteile bzw. Risiken ergeben sich aus der Arbeit im Homeoffice?


Wie in vielen Bereichen des Lebens verpasst auch im Zusammenhang mit dem Homeoffice die Realität der anfänglichen Begeisterung schnell einen Dämpfer. Einer der größten Knackpunkte häufig die Motivation. So existieren in den eigenen vier Wänden in der Regel zahlreiche Ablenkungsfaktoren, die Arbeitnehmer wirksam von ihrer eigentlichen Aufgabe abhalten können. Im Gegensatz zur Arbeit in Unternehmensstätten müssen Regeln und Arbeitszeiten im Homeoffice vom Arbeitnehmer selbst festgelegt werden, was nicht selten ein hohes Maß an Eigendisziplin erfordert. Weiterhin besteht die Gefahr, dass Betroffenen aufgrund des Wegfallens von sozialen Kontakten nach einiger Zeit sprichwörtlich die eigene Decke auf den Kopf zu fallen droht. Hinzu kommt, dass die Arbeit in den eigenen vier Wänden häufig mit signifikanten Kosten einhergeht. So müssen neben dem benötigten Equipment und den Arbeitsmittel in der Regel auch die Strom- und Heizungskosten vom Arbeitnehmer selbst getragen werden.

Homeoffice und Equipment: Welche Geräte werden für die Heimarbeit benötigt?


Egal ob Journalisten in Berlin, Softwareentwickler in Hamburg oder Makler für Immobilien in Nürnberg: Wer seine Arbeit von zu Hause aus verrichten möchte, benötigt in jedem Fall entsprechendes Büroequipment. Neben einem Computer bzw. Notebook ist üblicherweise auch ein Drucker bzw. Scanner notwendig. Da in den meisten Wohnungen verhältnismäßig wenig Platz zur Verfügung steht, entscheiden sich viele Menschen in Heimarbeit für einen professionellen Multifunktionsdrucker. Geräte dieser Art können gleich mehrere Funktionen wie Drucken, Scannen oder Faxen übernehmen, während sie nur ein Minimum an Platz beanspruchen. Muss im Zuge der Arbeit kontinuierlich gedruckt werden, so empfiehlt sich zudem preiswertes Druckerzubehör. Häufig werden die Kosten für Verbrauchsmaterialien im Zusammenhang mit der Heimarbeit von Betroffenen unterschätzt. Günstige Produkte wie Tintenpatronen bzw. Toner von Drittherstellern können hier die Betriebskosten langfristig senken und somit den eigenen Geldbeutel schonen.

Was gibt es abschließend zum Thema Homeoffice zu sagen?


Grundsätzlich sollten sich Interessierte keineswegs von den attraktiven Vorzügen der Heimarbeit blenden lassen, sondern auch die negativen Aspekte in die Entscheidung miteinfließen lassen. Wichtig ist hierbei, ob die Anforderungen zum eigenen Persönlichkeitsprofil passen. So gibt es Menschen die sehr gut für die Heimarbeit geeignet sind, wohingegen andere wiederrum schlichtweg nicht für diese Art der Beschäftigung gemacht sind.

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