07.08.2017

Energetische Sanierungen für den Geldbeutel und die Umwelt

Der Traum vom eigenen Zuhause ist ein weit verbreiteter Gedanke, der immer häufiger auch in die Tat umgesetzt wird. Gerade in der heutigen Zeit, wo die Heizkosten in die Höhe steigen, spielen energieeffiziente Gebäude eine wichtige Rolle. Anhand verschiedener Musterhäuser und Ideen kann man erkennen, welche Möglichkeiten sich einem eröffnen, um entweder direkt ein solches Energieeffizienzhaus zu kaufen bzw. zu bauen oder seine bestehende Immobilie durch energetische Sanierungen auf diesen Stand hin zu entwickeln. Attraktive Folgen sind immer die gewünschten Temperaturen im Haus, ohne auf zu große Energiekosten blicken zu müssen.

Energetische Sanierungen für das optimale Zuhause

Die Maßnahmen zur energetischen Sanierung haben unterschiedliche Gesichter, die alle aber gemeinsam haben, dass sie die Energieeffizienz eines Hauses verbessern sollen. Somit geht es vor allem um verbesserte oder nachträgliche Dämmungen, neue Heizsysteme, Austausch alter Fenster, Einbau von Photovoltaikanlagen oder auch die Erneuerung des Daches für eine bessere Isolierung. Einen optimalen Überblick über die verschiedenen Maßnahmen kann man auf https://benz24.de/foerderung-einer-energetischen-sanierung/ finden, wo auch spezielle Begriffe zu dieser Thematik erläutert werden.

So steht zum Beispiel immer der Begriff des Energieeffizienzhauses im Raum, bei dem es sich um eine besondere Bezeichnung und Einstufung der KfW handelt. Mit Blick auf den so genannten Primärenergiebedarf und den Transmissionswärmeverlust wird ermittelt, welchen Energiebedarf das Haus im Vergleich zu einem gleichen Neubau hat. Das KfW-Energieeffizienzhaus 85 würde demnach nur 85 Prozent von dem verbrauchen, was bei einem entsprechenden Neubau gemessen wird. Ein anderer Begriff ist das so genannte Passivhaus, dessen energetische Sanierungen so weit gehen, dass keine klassischen Heizsysteme benötigt werden. Lediglich Körperwärme, Sonneneinstrahlung und Wärmetauscher werden für die optimale Beheizung des Hauses benötigt.

Attraktive Fördermöglichkeiten in Deutschland


Da die bessere Energieeffizienz nicht nur den eigenen Geldbeutel, sondern auch die Umwelt und die Ressourcen positiv beeinflusst, werden solche energetischen Sanierungen auch staatlich gefördert. So gibt es von der KfW-Bank (Kreditanstalt für Wiederaufbau) attraktive Kredite mit niedrigen Zinssätzen oder auch enorme Zuschüsse für die Finanzierung solcher Eingriffe. Zudem gibt es von der Bafa (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) Förderungen, die vor allem den Trend zu erneuerbaren Energien unterstützen, wozu Pelletheizungen oder Wärmepumpen genauso gehören wie Solarthermieanlagen. Neben diesen bundesweiten Förderungen gibt es auch spezielle Fördermöglichkeiten der einzelnen Bundesländer ein Darlehen für die energetische Modernisierung der niedersächsischen N-Bank, das progres.nrw-Programm oder auch das 10.000 Euro Häuser Programm in Bayern. Weitere Unterstützungen von verschiedenen Kommunen machen das Thema noch interessanter und sollten immer für die finanziellen Planungen beachtet werden.

Der richtige Zeitpunkt für den Förderungsantrag


Das Sanieren des Hauses ist ein großes Vorhaben, was natürlich im optimalen Fall vor dem ersten Handgriff geplant und auch finanziell überdacht werden sollte. Besonders wichtig ist das für die Fördermittel der KfW. Denn hier ist eine vorab stattfindende Beratung durch einen Energieberater notwendig, der zudem dann auch die Förderung zwingend vor der Umsetzung beantragen muss. Die Fördermittel der Bafa können dagegen auch bis zu neun Monaten nach der Inbetriebnahme der entsprechend energiesparenden Einrichtungen beantragt werden, wobei es natürlich für jeden beruhigender ist, im Vorfeld zu wissen, welche Fördermittel bewilligt werden, um sich keine finanziellen Gedanken oder sogar Sorgen machen zu müssen.

Bildquelle: Fotolia © Antonioguillem